Der weg nach WESPA
 



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Nun bin ich Webmaster!

Definition von Webmaster im Web: Die/Derjenige, die/der für die Betreuung der Site und der Daten auf dem Web-Server zuständig ist. In der Regel Ansprechpartner für alle Fragen bezüglich der Site, vom Design über die technische Umsetzung bis zu toten Links ...

Jetzt kann es losgehen ...

Seit heute bin ich ein Gewerbetreibender - einselbst und ständig arbeitender Mensch, ein Webmaster. Also - mein eigener Chef!

Was machte mein Chef denn immer so, mhmm - ah ja, Checklisten machen, Tagesablauf planen, sich selber organisieren, Statisken überprüfen.

Er stellte sich und seinem Umfeld immer viele Fragen, es kann ja nicht schaden, es ihm gleich zu tun.

Fragen stellen, sich und seinem Umfeld.

Eine zündende Idee für den Start musste her!

So fragte ich meinen Seminarleiter - eine simple Antwort brachte mich auf den richtigen Weg. Stelle deine neue Tätigkeit deiner Familie und engsten Freunden vor. Zeige Ihnen das Produkt, mit dem du arbeitest und bitte sie um Hilfe bei der Erstellung einer gemeinsamen Liste - von Leuten, die wir kennen.

Stelle folgende Fragen: Wen kennen wir, der ein Gewerbe betreibt? Wen kennen wir, der noch keine Webseite hat? Wen kennen wir, der eine Webseite hat, die schon in die Jahre gekommen ist?

So erstellten wir Listen. Beim Ausfüllen dieser Listen mit meiner Familie, meinen Freunden und Bekannten veranstalteten wir ein regelrechtes Brain-Storming. Die lockere Athmospähre unterstützt durch eine kleine "Eröffnungsfeier" meines "Home-Office" mit Schnittchen und Sekt brachte alles ins Rollen.

Wir hatten viel Spass dabei.

Haben Sie sowas schon gemacht? Listen erstellt? Sie werden überrascht sein, wie viele Unternehmer und Geschäfte Sie kennen. Bei mir waren es 170 Kontaktmöglichkeiten. Diese Listen habe ich in den vergangenen Jahren immer weiter geführt. Aus solchen Listen generieren wir noch heute
Kunden. Diese Listen sind einfach nicht mehr wegzudenken.

Die zusammengetragenen Informationen waren so umfangreich, dass alles in Kategorien unterteilt werden musste. Das Vervollständigen dieser Listen
mit Anschrift und Telefonnummer dauerte nochmals 2 Tage, dann waren die Listen fertig und es konnte losgehen.

Die Kontaktaufnahme sollte telefonisch oder persönlich vor Ort stattfinden, da es um mein Budget sehr schlecht bestellt war.

Telefon ... Kontaktaufnahme ... Was nun?
1.3.06 13:22


Die ersten Versuche der telefonischen Kontaktaufnahme

In der Ausbildung wurde gesagt:
Führen Sie das Erstkontaktgespräch kurz und bündig. Wecken Sie die Neugier des Interessenten. An dieser Stelle wird noch nicht verkauft! Das Ziel: Ein Termin für ein ausführliches Präsentationsgespräch.

Haben Sie einen persönlichen Termin vereinbart, lassen Sie Ihrem Kunden sofort die Terminbestätigung am besten per Fax zukommen.

So vorbereitet nahmen wir unsere Listen, setzten uns bequem hin und nahmen das erste Mal zur Telefonakquise den Hörer ab.

Wir stellten fest, dass der Telefonhörer mit Blei gefüllt sein musste ... der Arm wurde schwerer und schwerer. Nach den ersten 7-mal NEIN, konnte man den Hörer noch nicht mal mehr am Ohr halten - so heiß war er. Es war einfach nicht auszuhalten, also beschlossen wir, eine kurze Pause zu machen. Selbst nach 2 Tagen fanden wir immer neue Ausreden, nur um nicht zu telefonieren.

"Es regnet, da sind die Leute eh nicht gut drauf. Bei dem schönen Wetter ist sowieso keiner im Büro..."

Das größte Hindernis war, und ist auch heute noch bei der Telefonakquise, der innere Schweinehund. Komisch, dass sich das in den Jahren nie groß verändert hat.

Wichtig ist nur eines, man muss es einfach nur TUN, jeden Tag, immer wieder und wieder und ... Es wird anders, es wird einfach zum Automatismus.

Nur so kann es funktionieren. Das Verkaufen lernt man am besten in der Praxis. Auch wenn man am Anfang noch unsicher ist, von nichts kommt nichts.

Denken Sie einmal über folgendes nach: Was unterscheidet einen überdurchschnittlich erfolgreichen Verkäufer von einem erfolglosen Verkäufer?
2.3.06 20:30


Nichts ist - alles kann

Na, haben Sie sich die Frage beantworten können? Es ist schon schwierig, nicht war.

Die eigene Einstellung, das bedingungslose Verfolgen seiner gesetzten Ziele, sowie die regelmäßige Überprüfung dieser Ziele und Ausrichtung. Das ist für mich worauf es ankommt. Gibt es etwas, was mich über die Tage, Wochen, Monate und mittlerweile Jahre immer wieder angetrieben hat - etwas was mich durch Höhen und Tiefen brachte und woran ich mich immer wieder neu ausrichten konnte?

Dann waren und sind es zum einem meine Ziellisten und mein Tagebuch, nennen wir dieses in Folge "Mein Erfolgs-Tagebuch" - kurz MET. Hier schrieb ich nieder, was mich beschäftigte, was und wohin ich wollte. Dadurch fiel es mir sehr leicht, Veränderungen an mir und meiner Situation festzustellen. Zum anderen die Menschen in meinem direkten Umfeld. Das war und ist mein Team, sowie die Menschen, die ich immer wieder fragen konnte.

Meine Lebenspartnerin ist einer der wichtigsten Menschen auf meinem Weg nach WESPA. Ohne Ihre Unterstützung wäre das alles nicht so schnell gewachsen. Danke Dir dafür mein Schatz!

Sie fragen sich, was ist der Weg nach WESPA?

Diese Frage werde ich zu einem späteren Zeitpunkt beantworten. Der Weg nach WESPA ist nur ein weiterer Schritt nach vorn. Für mich ein schönes Gefühl, dass mich immer Menschen auf meinem Weg begleiten – oft nur ein kurzes Stück des Weges – jedoch geben Sie oftmals den richtigen Impuls.

Einer dieser Impulse brachte mich beim Terminieren am Telefon weiter. Die Aussage war so simpel, so einfach. Ich konnte es fast nicht glauben. Doch es traf mich wie ein Donnerschlag, als ich meine Gesprächsmitschriften durchlas und durch diesen Impuls eine andere Sichtweise bekommen hatte.

Was ich da las, zeigte mir meine Fehler so glasklar auf. Kann es wirklich so einfach sein? Wirklich so einfach?

Der Impuls lautete: Setze das Interesse deines Gegenüber voraus. Sei verbindlich. Sage konkret worum es geht. Zeige Nutzen auf. UND komme zum Punkt. Vereinbare einen Termin.

Warum ich ursprünglich keine Termine bekommen habe und ich oft, sehr oft, immer wieder abgewimmelt wurde?

Ich stellte mich wie alle anderen dar: Weinhändler, Aktienverkäufer, Lotterien, ...

Genau wie o.g. Berufsgruppen wollte ich gleich am Telefon verkaufen. Hatte schon vergessen, was man mir in der Ausbildung versucht hat beizubringen. Das Ziel ist es, einen Termin zu vereinbaren. Nur einen Termin. Alle Detailinformationen dann im persönlichen Gespräch.

Super - es klappt.

Warum versucht "Mensch" immer das Rad neu zu erfinden?
6.3.06 10:37


Impulse verändern die Sichtweise - lasse es zu!

Eine andere Sichtweise hilft bei der Umsetzung aktueller Erkenntnisse. So konnte ich Ziele festlegen, diese Ziele sollte man hoch genug ansetzen. Bei mir waren es drei Kunden im 1. Monat und drei weitere Kunden im 2. Monat. Ab dem 3. Monat definierte ich Umsatzziele. Hatte ich diese Umsatzziele vor dem Monatsende erreicht, richtete ich mich neu aus und definierte ein neues Umsatzziel.

Schwache Wünsche - schwache Erfolge

Die ersten Termine kamen und somit die Chance, Aufträge zu schreiben. Eine Chance erkennen und nutzen. Mit den ersten Aufträgen wurde ich sicherer und überzeugender.

Die Erfahrung aus den letzten Jahren zeigt immer wieder, dass ein sehr gutes Produktwissen Sicherheit gibt. Es wundert mich heute immer noch, dass die meisten Webmaster die Vorteile von Fremdprodukten besser kennen, als die Vorteile des eigenen Produktes. Selbst über die verschiedenen Leistungspakete, deren Inhalt und Umfang besteht meist nur unzureichend Kenntnis.

Wie sieht es bei Ihnen aus? Haben Sie sehr gute Kenntnisse über Ihre Produkte?
11.3.06 14:01


2002 geht zu Ende - Rückblick auf die ersten Monate

Die ersten Monate als Webmaster sind wie im Flug vergangen und waren geprägt von lernen, lernen und nochmals lernen. Jeder Tag war ausgefüllt mit der Erstellung von Webseiten, Bildbearbeitung, sowie die Erweiterung meiner Grundkenntnisse in HTML und JavaScript.

Das was mir die meiste Zeit sparte, war der Umgang mit GENESIS. Die hervorragende Usability dieser Online-Software ersparte mir eine lange Einarbeitungszeit, dadurch konnte ich die Herstellungszeit einer Website um 60 - 70 % reduzieren.

Mit der ersparten Zeit ist es möglich gewesen, alles in einer Person zu sein: Berater, Webmaster und Verkäufer.

Mein Tagesablauf musste von Anfang an sehr gut organisiert werden. Telefonakquise im Block, Dienstag Vormittag und Donnerstag Nachmittag je 2 Stunden. Es blieb mir dadurch genügend Zeit, die vereinbarten Termine wahrzunehmen, und die Aufträge abzuarbeiten.

Sie Fragen sich vermutlich - und was war mit Rechnungen schreiben und Buchhaltung machen. Na ja - Rechnungen schreiben bekam ich noch hin und bei der Buchhaltung unterstützte - eher half - noch ehrlicher, dies übernahm völlig freiwillig Karin, meine Wegbegleiterin.

Vier Wochen nach der Webmasterausbildung nahm ich an einem Aufbaukurs teil und wurde zum Certified Webmaster.

So gesehen konnte in den vergangenen Wochen und Monaten durch die Vorgaben und konsequente Umsetzung des Unternehmenskonzept erste Erfolge erzielt werden. Die eigenen definierten Ziele wurden erreicht.

Streben Sie eine Selbständig an?

Haben Sie MUT (Meinem Urteil Treu) und bleiben Sie Ihrer Entscheidung treu.

Fragen Sie Leute, die wissen, wie ein solches Geschäft funktioniert.

Wie es nicht funktioniert, kann Ihnen jeder Depp sagen.
15.3.06 19:39


Der erste Jahreswechsel als Webmaster

Wie immer blickt man zurück und ruft sich einzelne Erlebnisse und Ergebnisse der letzten Wochen und Monate ins Gedächtnis zurück.

Ein Rückblick ist auch wichtig, um sich darüber klar zu werden, wie es weitergehen soll. Für mich gibt eskeinen anderen Zeitpunkt des Jahres, der mit soviel Magie verbunden ist durch die Vorsätze, die ich mir mache.

Eine der Fragen, die mich an diesem Tag des Jahres immer wieder beschäftigte: Bleibe ich meiner Entscheidung, somit meinen Zielen, treu?
19.3.06 21:55


Na so was - 2003 ist da

Das neue Jahr hat begonnen und war, wie immer, einfach da. Der Urlaub über den Jahreswechsel neigt sich dem Ende und lässt mich an meine beruflichen wie persönlichen Ziele denken. Die sind festgelegt und im “MET” niedergeschrieben. Dadurch bleiben mir keine Ausreden.

Die ersten Erfolge im neuen Jahr bringen Umsatz und Gewinn. Durch den Gewinn können Rücklagen gebildet werden, um weitere Hardware anzuschaffen. So wird eine IDEE immer konkreter - ein eigenes Büro, raus aus dem Home-Office. Ein Büro, wo man auch Kunden empfangen kann.

In einem Einfamilienhaus kann ich günstig einen Raum beziehen - so steigt das Raumangebot sprunghaft von 8 auf 20 qm. Durch dieses neue Büro wurde auch der Tagesablauf geregelter - so dachte ich …
28.3.06 21:26





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